Der Wunsch eines jeden Hobbyastronomen - eine eigene "Sternwarte"
Nach dem Bau der Säule für die Montierung, musste zwangsläufig noch ein Hütte drum herum entstehen. Am 28.05.2006 ging es los.

Die aus Beton gegossenen Stützpfeiler für die Pfosten waren bereits ausgehärtet und das Holz lag auch schon 3 Wochen bereit. Das Wetter war an diesem Tag gut und der Zusammenbau ging gut voran.

Am Nachmittag stand die Grundkonstruktion und wartete Wände und ein Dach zu bekommen.
Da das Ganze ja nur Hobby ist und man seine Freizeit dafür opfert, ging es erst 14 Tage später mit der Beplankung und dem Bau des Daches weiter. Am 11., 12. und 13.06.2006 wurden 2 Seiten verkleidet sowie die Unterkonstruktion vom Dach zusammen gezimmert.
Zwischen dem 13.06. und dem 08.07.2006 wurden die restlichen 2 Wänder verkleidet und die OSB-Platten auf's Dach geschraubt. Hier sind schon gut die Gewindestangen zu sehen, die den Klappmechanismus stützen.
Am 08.07.2006 kam ich bei schönen Wetter sehr gut voran. Der Fußboden wurde ebenfalls mit OSB-Platten verschraubt und zu etwas Elektrik hatte ich auch noch Lust (dazu später mehr).
Am 12.07.2006 schon mal Probeöffnen um zu sehen ob meine Berechnungen vom Kreisausschnitt und die Mechanik überhaupt funktionieren. - Und was soll ich sagen, es klappt. Wenn dann alles fertig ist werde ich die Abstände der Schwenkstützen noch verändern, damit nicht so große Kippkräfte auftreten.
Am 16.+17.07.2006 wurden die Dachbleche montiert. Hier boten sich Einlaufbleche ganz gut an, da diese den oberen Teil der Schwenkstützen (zum öffnen des Dachs) vor Regen schützen.

Am 25.+26.07.2006 konnten dann das Mittenblech und Schweissbahnen aufgebracht werden. Vielen Dank geht an dieser Stelle an ED, der die meiste Arbeit beim Dachdecken hatte. Es kann sich jedoch sehen lassen und die Mühe bei der Hitze hat sich gelohnt.

Siehe da am 27.07.2006 regnete es dann Tags über und so musste das Dach gleich zeigen ob's dicht ist!
Ach ja, gestrichen habe ich auch etwas zwischenzeitlich, doch es ist alles noch nicht fertig.....
......so wie die Einrichtung des Equipments. Am Abend des 27.07.2006 "verheiratete" ich meine Selbstbaumonti mit der Betonsäule und schraubte das Teleskop drauf.

Auf der rechten Seite sieht man einen Teil der Beleuchtung. Möglich ist hier Weis- oder Rotlicht, wobei man das Weislicht nicht so einfach einschalten kann (Schalter versteckt). Zusätzlich habe ich noch eine rote Lichterkette am oberen Rand von 2 Wänden verlegt. Ich kann also auch in der Weihnachtszeit getrost mein Hobby betreiben. ;)

Im Hintergrund sieht man schon den PC zur Steuerung der ganzen Technik, dieser muss ebenfalls noch eingerichtet werden.
Die Einrichtung ist fast abgeschlossen (08.10.2006). Es sind noch Kleinigkeiten zu erledigen, doch das fällt nicht mehr so schwer.

Hier ist schon mein kürzlich gebraucht gekauftes Guidingteleskop zu sehen. Ein 4" f10 Refraktor FH-Bauweise.
..und hier bereitete ich mal eine Animation vor die das Öffnen einer Dachhälfte zeigt.
Ich hoffe, dass ich die ohnehin schon knappe Beobachtungszeit mit dieser kleinen Sternwarte optimal ausnutzen kann. Klasse ist, ich schließe einfach auf, klappe das Dach beiseite und kann loslegen. Ewiges Aufbauen und Einrichten sowie das Abbauen (jedenfalls zum größten Teil) entfallen nun.
Wenn machbar, kann ich nur jedem empfehlen sich eine kleine Hütte zu bauen! Man nutzt das Teleskop dann öfter und das Hobby macht noch mehr Spaß.
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